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Dünsbergturm


Dünsbergturm

Der Dünsberg ist mit 498 Metern die höchste Erhebung im Gießener Land und prägt als markanter Basaltkegel die Landschaft zwischen Gießen und Wetzlar. Er gilt als beliebtes Wanderziel und ist zugleich ein Ort von großer historischer Bedeutung.

Schon in keltischer Zeit war der Berg besiedelt, wovon die Reste einer Ringwallanlage zeugen, die zu den größten keltischen Befestigungen in Hessen zählt.

Auf seinem Gipfel erhebt sich der 1899 errichtete Dünsbergturm, ein gemauerter Aussichtsturm mit angeschlossener Gaststätte. Ursprünglich etwa 14 Meter hoch, wurde er 1934 um vier Meter erhöht und mit einer hölzernen Haube versehen. 1987 folgte eine weitere Aufstockung auf insgesamt 24 Meter. Im Inneren des Turms befindet sich ein historischer Vermessungsstein, der als Eckpunkt der mitteleuropäischen Gradmessung von 1867 diente und damit ein wichtiges Zeugnis der Wissenschaftsgeschichte darstellt.

Von der Plattform des Turms bietet sich ein weiter Blick über Mittelhessen hinaus: Im Nordnordosten ist der Kellerwald zu erkennen, im Nordosten das Knüllgebirge, im Ostsüdosten der Vogelsberg, im Südwesten der Taunus und im Westsüdwesten der Westerwald. Damit ist der Dünsberg nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein Aussichtspunkt, der die Vielfalt der hessischen Mittelgebirgslandschaften eindrucksvoll sichtbar macht.

Heute ist der Dünsberg ein beliebtes Ziel für Wanderer, Naturfreunde und Geschichtsinteressierte. Gut ausgeschilderte Wege führen hinauf zum Gipfel, wo sich Naturerlebnis, historische Spuren und weite Ausblicke zu einem besonderen Gesamterlebnis verbinden.

Auf dem Dünsbergplateau lädt zudem eine bewirtschaftete Raststätte zur Einkehr ein und bietet Wanderern und Ausflüglern die Möglichkeit, sich nach dem Aufstieg zu stärken und die Aussicht in gemütlicher Atmosphäre zu genießen.

Bild: J. Braukmann Milseburg, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons.

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